Welche Technologie bringt in welcher Anlage den grössten Mehrwert? Abwärmenutzung, geflutete Verdampfer, Parallelverdichter, Energie-Transfer-Systeme sowie Flüssig- und Gas-Ejektoren greifen an unterschiedlichen Stellen im CO2-Prozess ein.
Ihre Wirkung hängt vom Anlagendesign, den Betriebsbedingungen und der Zielsetzung ab. Diese Übersicht ordnet die wichtigsten Optimierungsmöglichkeiten ein und zeigt, weshalb Effizienzpotenzial immer im Gesamtsystem bewertet werden muss.
Klicken Sie auf die einzelnen Elemente, um mehr über Funktionsweise, Einsatzbereich und Einordnung der jeweiligen Technologie zu erfahren.
Die Optimierung einer CO2-Kälteanlage beginnt mit der Systembetrachtung. Jede Technologie greift an einer anderen Stelle ein und entfaltet ihren Nutzen nur unter den passenden Voraussetzungen. Entscheidend sind unter anderem Lastprofil, Temperaturniveau, Wärmebedarf, Betriebsstunden, Anlagengrösse und bestehende Einbindung in das Gebäude.
Die folgende Tabelle gibt eine vereinfachte Orientierung zu Effizienzpotenzial, Komplexität und Investition. Die Bewertung ist als Richtwert zu verstehen und kann je nach Anlage deutlich variieren.
| Optimierung | Effizienz | Komplexität | Investition |
|---|---|---|---|
| Abwärmenutzung | ●●●●● | ●●●●○ | ●●●●○ |
| Geflutete Verdampfer | ●●●○○ | ●●●●● | ●●○○○ |
| Parallelverdichter | ●●●○○ | ●●○○○ | ●●●○○ |
| Energie-Transfer-System | ●●●●● | ●●●●● | ●●●●○ |
| Flüssig-Ejektor | ●●●●○ | ●●○○○ | ●●○○○ |
| Gas-Ejektor | ●●●●○ | ●●●○○ | ●●○○○ |
●○○○○ = niedrig | ●●●○○ = mittel | ●●●●● = sehr hoch
Frigo-Consulting unterstützt Sie dabei, Effizienzpotenzial, technische Machbarkeit und Investitionsaufwand im Gesamtsystem zu bewerten. So entsteht eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Ihre Anlage.

Jonas Schönenberger, Leiter F&E